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Spargel liebt Silvaner. Aber welchen?

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Der Slogan Spargel liebt Silvaner ist bekannt. Und irgendwie auch richtig. Und für einen echten Kulinariker natürlich auch ein wenig oberflächlich. Denn genauso wenig wie es nur das eine Spargelrezept gibt, ist auch der eine Silvaner nicht zu finden. Böden, Stilistiken, Jahrgänge, Reife - dass alles hat Einfluss auf die fränkische Vorzeigerebe. Und damit auch auf die Kombinationsmöglichkeiten mit Spargel.

Tian to go: Sterne für Zuhause

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Bekanntermaßen hält sich nichts so hartnäckig wie das eigene Vorurteil. In meinem Fall ist es die unverrückbare Überzeugung, daß sich erstklassige Profiküche nicht Eins-zu-Eins ins Private übertragen lässt. Was die richtigen Könner in eigens konfigurierten Küchen auf die Teller zaubern, was von geschultem Personal stilvoll zu Tisch gebracht wird und mit von professionellen Zungen ausgewählten Weinen begleitet wird, kann ich in meiner Einbauküche mit begrenzter kulinarischer Bildung einfach nicht kopieren. Völlig klar. Aber die aktuelle Situation in der Gastronomie sorgt für eine deutliche Verringerung des Abstands . 

FRÄNKISCH TROCKEN STATT STÄNDIG TROCKEN

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Eulen nach Athen - oder Bocksbeutel nach Franken? Für das experimentierfreudige Anbaugebiet muss man eigentlich keine Lanze mehr brechen. Aber vielleicht helfen ein paar Eckdaten, den Rest-Zweiflern die Entscheidung zu erleichtern, die Franken auf der ProWein zu besuchen. Oder mich ...

NEIGUNGSGUPPE BESSER TRINKEN: HACKE, HAINDLING, AUSTERN, LOOOS UND ICH

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Große Weine haben häufig auch große Geschichten, die Besitzverhältnisse der Gemäuer, die Macken der Weinmacher, Schicksalsschläge und Durchtriebenheit, eigentlich gibt es im Reich der Weine nichts, was es nicht gibt. Schön, dass es auch weniger bekannte Weine schaffen, eine abwechslungsreiche Geschichte im Gepäck zu haben. Man muss nur seinen Gedanken freien Lauf lassen.

LEGENDE IM GLAS: CHÂTEAU CHEVAL BLANC

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Wenn es um legendäre Weingüter geht, hat man selbst als erfahrener Verkoster bestimmte Bilder im Kopf. Oder sind es Klischees? Man sieht ehrwürdige Gemäuer, tiefe dunkle Keller, irrwitzige Preise und eine Unnahbarkeit, die sich auf Weine wie Weinmacher gleichermaßen erstreckt. Soweit das Vorurteil. Und dann kommt ein sympathischer junger Mann daher und erklärt einem in völlig unprätentiöser Weise, welche Geheimnisse hinter dem legendären Wein stecken, den er derzeit zu verantworten hat.