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WILLENLOS: LEIWEN, RIESLING, JUNGWINZER

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Oktoberfest kann ich nicht leiden. Seit ich als junger TV-Aufnahmeleiter eingeklemmt zwischen Oberbürgermeister und Landesvater, auf eine friedliche Wiesn anstossen musste und dabei den plärrenden Regisseur aus dem Ü-Wagen auf dem Ohr hatte, angeraunzt von Sicherheitskräften und besudelt von inkompetenten Bierzapfern, seitdem sind mir massenkompatible Zwangsbesäufnisse jeder Art zutiefst zuwider. Und dann kommt dieser Anruf von Alex Loersch, dass er mich auf die Leiwener Jungwinzerprobe einladen möchte. Als Foodblogger und Rieslingtrinker. Und ich mache mich kundig, was für ein Spektakel mich da am Ende Deutschlands, kurz vor der Grenze zum Briefkastenfirmenparadies Luxemburg erwartet. Zusammengefasst: 2.000 weinselige Menschen in einem Festzelt, Musik, Gute Laune, Stimmung. Kann man auch Hölle nennen. Also bin ich hin gefahren. Trotz Wiesntrauma.

VINUM MERUM: ZWEI MÄNNER, ROSEN UND WEIN

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Weinhändler in München - das muss ja ein echter Traumberuf sein. Kaufkräftige Kundschaft, hoher Pro-Kopf Verbrauch, die Nähe zu Italien, historisch eng mit der Pfalz verbunden um nur einige der gängigen Urteile über Münchens Weinszene zu nennen. Aber die Realität sieht leider anders aus. Denn der Online Handel macht den stationären Händlern zu schaffen. Da hilft nur Eines: " Der Kunde muss dich mehr mögen als den Wein ." Sagen Klaus Elbert und Harald Scherer von Vinum Merum. Was zum Glück für die Beiden wirklich nicht schwer ist.

DEVON, BLAUSCHIEFER UND FELS: MINERALRIESLINGE VON ALEX LOERSCH

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Man kann als Weintrinker zu Weinführern - wie dem Gault Millau - stehen wie man will. Aber wenn ein junger Mann, im Zeitraum von 2005 bis 2013, den väterlichen Betrieb von unbekannt bis auf drei Trauben bringt und  auch noch den Riesling Erzeuger-Preis 2 013 bekommt , dann muss schon was dran sein am Hype.  Alexander Loersch ist so etwas wie der Mann der Stunde an der Mosel. Bei einer Stippvisite des umtriebigen Herrn in München, konnte ich den Winzer und seine Weine näher kennen lernen.